Blockheizkraftwerke als Alternative zur Photovoltaik

Auch Blockheizkraftwerke zählen zu den erneuerbaren Energien und können einen Alternative zur Photovoltaik-Anlage darstellen. Doch was sind Blockheizkraftwerke, welche Kosten kommen auf den Betreiber zu und welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Damit sich ein Blockheizkraftwerk auch in einem Einfamilienhaus richtig lohnt, sollte es mindestens 4.000 Stunden pro Jahr im Volllastbetrieb laufen. Um die umgewandelte Nutzwärme optimal nutzen zu können, sollte die Anlage zudem in möglichst unmittelbarer Nähe zum Haus aufgebaut werden. Die Kosten eines Blockheizkraftwerks hängen von der jeweiligen Größe und Leistung ab. Zudem ist der Preis auch immer vom jeweiligen Anbieter abhängig. Ein genauer Preisvergleich ist deshalb dringend zu empfehlen.

Kosten von Blockheizkraftwerken

Je nach Größe des Hauses und der benötigten Strommenge muss bei der Anschaffung mit Kosten zwischen 8.000 und 30.000 Euro gerechnet werden. Dazu sollten Käufer noch die Kosten für den Einbau, für die Instandhaltung und für die benötigten Brennstoffe in die Kalkulation mit einrechnen. Je nach örtlicher Gegebenheit werden des Weiteren aber auch noch eine Abgasanlage und ein Pufferspeicher benötigt.

Förderungsmöglichkeiten

Interessenten sollten sich von den genannten Beträgen nicht erschrecken lassen. Aufgrund der eingesparten Energiekosten amortisiert sich die Anschaffung in einem absehbaren Zeitraum. Zudem gibt es verschiedene Förderprogramme, die eine günstige Finanzierung des Blockheizkraftwerks ermöglichen. So bietet beispielsweise die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) günstige Darlehen an. Diese können direkt über die eigene Hausbank beantragt werden. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bietet ebenfalls Förderprogramme für energiesparende Blockheizkraftwerke an. Dazu kommt, dass nicht benötigte Energie in das öffentliche Stromnetz eingespeist und mit etwa 5 Cent pro Kilowattstunde vergütet wird.

2013-06-11, Quelle: