Erfolgreicher Start für das Dünnglas-Photovoltaik-Modul

Wann macht eine Dünnglas-Photovoltaik-Technologie Sinn? Welche Voraussetzungen für eine 100 kWp Photovoltaikanlage gegeben sein müssen zeigt eine kleine Analyse.

Die Firma Centrosolar aus München hat im Schwarzwald eine 100 kWp-Solaranlage mit dem neuen Dünnglas-Photovoltaik-Modul errichtet. Das ist das bisher größte Projekt mit der im Herbst 2012 entwickelten Technologie. Das Photovoltaik-Modul hat, statt der einen Glasscheibe auf der Vorderseite, eine beidseitige Ausstattung mit zwei Dünnglasscheiben, welche das Modul extrem robust und somit lange haltbar machen. Das Modul hat somit eine höhere Lebenserwartung, als die herkömmlichen Solar Module. Trotz der zwei Dünnglasscheiben ist das neue Photovoltaik-Modul nahezu genauso schwer, wie das herkömmliche Glas-Folien-Modul.

Der Kunde aus Haslach im Kinzigtal ließ sich die Photovoltaik Anlage auf dem Dach seines Firmengeländes installieren. Das Dach ist nach Osten und Süden ausgerichtet, und bietet somit optimale Bedingungen für die 450 Module. Aufgrund der sehr geringen Neigung (9 Grad), entschied sich der Kunde für das Photovoltaik-Modul aus Dünnglas, weil hier Schmutz und Wasser sehr gut abfließen können. Das liegt daran, dass bei dem neuen Modul aufgrund der Robustheit kein weiterer Rahmen mehr benötigt wird. Das sorgt auch für eine unauffälligere, optisch schönere Erscheinung.

Das Dünnglas-Photovoltaik-Modul soll pro Jahr ca. 96.600 kWh Strom erzeugen. Die Leistung der Module liegt bei 215 - 235 Wp. Durch den eigens produzierten Strom, ist der Kunde nun unabhängiger von den Energieversorgern und den steigenden Strompreisen.

2013-04-08, Quelle: Pressemeldung von Centrosolar 04.04.13