Gleichbleibende Erträge trotz sinkender Einspeisevergütung in 2012

An starke Kürzungen der Subventionen hat sich die Solarbranche in den vergangenen Jahren mittlerweile gewöhnt, obwohl besonders deutsche Unternehmen mit dem damit verbundenem Auftragsrückgang stark zu kämpfen haben.

Gleichbleibende Erträge trotz sinkender Einspeisevergütung in 2012Für den Normalbürger war eine Solaranlage in den vergangenen Jahren vor allem eine gute und sichere Möglichkeit, einen Teil seines Geldes anzulegen. Die Einspeisevergütungen sind gemä dem erneuerbare Energien Gesetz (EEG) auf 20 Jahre vom Staat garantiert. Da der Staat für die Vergütungen garantiert gibt es kaum Anlagemöglichkeiten, die mehr Sicherheit und Rendite zugleich versprechen. Vor einigen Jahren waren Renditen oberhalb der zehn Prozent Marke keine Seltenheit, allerdings war die Photovoltaik Einspeisevergütung beinahe noch doppelt so hoch (2008; 46, 75 Cent je Kilowattstunde). Erträge in solcher Höhe sind zwar heute nicht mehr zu erwarten, doch die parallel zu den Einspeisevergütungen gesunkenen Modulpreise haben dazu beigetragen, dass eine Photovoltaikanlage auch heute noch durchaus eine Rendite zwischen sechs und neun Prozent erwirtschaften kann. Die genaue Rendite einer Solaranlage lässt sich pauschal jedoch nicht bestimmen, da diese von vielen individuellen Faktoren, wie zum Beispiel dem Standort und auch der Verschattung abhängig ist.

Im Internet besteht die Möglichkeit sich mit einem Photovoltaik Rechner den Ertrag einer Photovoltaikanlage berechnen zu lassen. Nötig dafür sind Angaben wie der Standort (PLZ), die Dachneigung sowie die Art der verwendeten Module. Die Auswertung der Daten (welche manche Portale kostenfrei per Mail senden) kann dann dazu benutzt werden, sich ein individuelles Angebot für seine Photovoltaikanlage anfertigen zu lassen.

2011-11-15, Quelle: EEG