Keine Kürzung der Photovoltaik Förderung im Juli

Die geplante Reduzierung der Einspeisevergütung um bis zu 15 Prozent wird es nun doch nicht zum 1. Juli 2011 geben. Dies teilte die Bundesnetzagentur in ihrer Pressemitteilung vom 16.06.2011 mit. Die Ma▀nahme soll nun ein Anreiz für neue Installationen sein.

Keine Kürzung der Photovoltaik Förderung im JuliAuch Besitzer von Anlagen, die ab dem 1. Juli 2011 gebaut werden können also weiter mit den aktuellen Vergütungen kalkulieren. Grund für die Aussetzung der Kürzung ist eine deutlich geringere Zunahme an Photovoltaikstrom seit Januar 2011. Nur wenn die Zubauzahlen von neuen Photovoltaikanlagen festgelegte Schwellenwerte übersteigen sieht das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)Senkungen in der Einspeisevergütung für Neuinstallierungen vor. Aktuell müsste dafür der Zubau zwischen März und Mai 2011 hochgerechnet auf das Jahr bei 3.500 Megawatt liegen. Die reale Zahl von ca. 2.800 Megawatt liegt deutlich darunter. Durch die gleichbleibende Vergütung soll so die Zuwachsrate für die zweite Jahreshälfte gefördert werden.

Momentan erhält der Betreiber einer Anlage abhängig von Standort und Grö▀e einen Betrag zwischen 21,11 Cent und 28,74 Cent pro Kilowattstunde Photovoltaikstrom, die in das Netz eingespeist wird. Genaue Daten können auf der Internetseite der Bundesnetzagentur eingesehen werden. Standorte und Leistungen einer Photovoltaikanlage müssen von jedem Anlagenbetreiber an die Bundesnetzagentur weitergeleitet werden.

2011-07-27, Quelle: Pressemitteilung Bundesnetzagentur