Photovoltaik: Versicherung in der Praxis

Die regenerativen Energien sind aus Sicht vieler Experten die Energieformen, denen die Zukunft gehören wird. Eine Tatsache, welche durch das Reaktorunglück im japanischen Fukushima untermauert wird. Denn unter dem Eindruck der Ereignisse hat sich die Bundesregierung für den Atomausstieg entschieden. Eine der wegweisenden Zukunftstechnologien ist nach wie vor die Photovoltaik, mit deren Hilfe aus Sonnenlicht elektrischer Strom gewonnen wird.

Allerdings ist die Planung und Installation einer solchen Anlage auch im 21. Jahrhundert kein einfacher Prozess. Neben den sichtbaren Bestandteilen – den Solarmodulen aus Silizium oder Halbleiterelementen – steckt in jeder PV-Anlage eine komplexe Technologie, welche die Solaranlagen teuer macht. Aus Sicht vieler Betreiber stellt sich daher die Frage nach der finanziellen Sicherheit – schließlich braucht es Jahre, bis eine solche Anlage sich amortisiert hat.

Photovoltaik – Versicherung gegen Schäden

Eine wichtige Frage betrifft in diesem Zusammenhang die Absicherung gegen Schäden, welche finanzielle Risiken in sich bergen, denn neben der Reparatur muss auch die Standzeit bei den Einbußen berücksichtigt werden. Eine Option, die gerade im privaten Rahmen Anwendung findet, ist der Einschluss einer PV-Anlage in die Wohngebäudeversicherung. Allerdings bleiben hier Schadensfälle unberücksichtigt, welche zum Beispiel über Hagel- und Sturmschäden hinausgehen.

Dabei sind es gerade Vandalismus und Diebstahl, die erhebliche finanzielle Belastungen mit sich bringen können. Um die PV-Anlage angemessen auch in diesen Bereichen zu schützen, ist aus Sicht der Experten eine Absicherung gegen Schäden mit Allgefahrendeckung empfehlenswert. Allerdings unterscheiden sich die Angebote einzelner Gesellschaft hier erheblich – was unter anderem die Kombination mit Zusatzmodulen gegen den finanziellen Ausfall bei Standzeiten betrifft. Ein Photovoltaikversicherung Vergleich sollte daher nicht nur in die Beratung zum Bau der Anlage, sondern auch zur Absicherung der Anlage einfließen.

Übrigens: Eine PV-Anlage, die auf einem angemieteten Dach erreichtet wird, muss auch unter dem Aspekt der Haftungsverpflichtungen abgesichert werden – etwa gegen Allmählichkeitsschäden, wie sie durch Sickerwasser im Dachstuhl auftreten können.